Glossar

Funktionsakzeptanzrate

Die Funktionsakzeptanzrate misst den Prozentsatz Ihrer Kundenbasis, der eine bestimmte Funktion innerhalb Ihres Produkts aktiv nutzt. Im B2B SaaS ist dies eine „Precision Health“-Metrik – es reicht nicht aus zu wissen, dass sich Benutzer anmelden; Sie müssen wissen, ob sie die „Sticky“-Funktionen nutzen, die den größten Wert stiften und das Produkt unverzichtbar machen.

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Wie wird die Funktionsakzeptanz berechnet?

Akzeptanzrate = (Anzahl der Benutzer, die [Zielaktion] durchgeführt haben / Gesamtzahl der aktiven Benutzer) während eines bestimmten Zeitraums. Sie sollten dies für Ihre „Core 3“-Funktionen verfolgen, die das Wertversprechen Ihres Produkts definieren.
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Akzeptanztiefe vs. -breite: Was ist der Unterschied?

Breite: Wie viele Personen nutzen es? Tiefe: Wie *oft* nutzen sie es? Bei Power-Funktionen (wie Reporting) ist die „Tiefe“ das entscheidende Loyalitätssignal. Bei administrativen Funktionen (wie MFA) ist die „Breite“ (100% Akzeptanz) das Ziel.
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Wie können CS-Teams eine höhere Funktionsakzeptanz fördern?

1) Kontextbezogene „In-App Nudges“, wenn sich ein Benutzer in einem verwandten Bereich befindet. 2) „Release Webinars“, die reale Anwendungsfälle zeigen. 3) Gezielte E-Mail-Kampagnen an Benutzer, die die Funktion *noch nicht* ausprobiert haben. 4) Erfolgs-„Playbooks“, die den ROI der Nutzung dieser spezifischen Funktion aufzeigen.
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Was sagt Ihnen eine geringe Akzeptanz über eine Funktion?

Liegt die Akzeptanz nach 6 Monaten unter 5%, ist die Funktion entweder: 1) In der UI vergraben. 2) Löst kein echtes Problem. 3) Zu komplex einzurichten. Diese Daten sind der „Smoking Gun“, den das Produktteam benötigt, um zu entscheiden, ob die Funktion „behoben“ oder „eingestellt“ werden soll.

Wissens-Challenge

Funktionsakzeptanzrate gemeistert? Versuchen Sie nun, das verwandte 5-Buchstaben-Wort zu erraten!

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